Wer hinter der Band Bluthund steht, weiß derzeit wohl kaum jemand so wirklich.

„StromGitarrenWutRap“

Neue, harte Sounds der Band Bluthund

10. September 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Ania Sudbin

Bluthund ist eine Band, über deren Hintergründe und Mitglieder auf die Schnelle wenig herauszufinden ist. Es wird wohl Gründe haben, dass sich die Musiker mit Mützen maskieren. Speziell, hart und auf gewisse Weise auch neu ist ihr Sound zwischen HipHop-Beats, Rap und heftigen Vokal-und Gitarrenattacken irgendwo aus dem Rock-, Metal-, Punk- und Hardcore-Kosmos. Freitag kommt ein neuer Song, für den Herbst ist die Debüt-EP geplant.

Bluthund definieren ihr eigenes Genre: „StromGitarrenWutRap“. Die Band schafft es mit ihren ersten Songs, die seit diesem Frühjahr an das Licht der Öffentlichkeit gelangen, Genre-Grenzen zu sprengen und damit für erhöhte Aufmerksamkeit in der Teilen der deutschen Musikszene zu sorgen. Mal dominieren Rap und harte elektronische Beats und Sounds, mal Gitarre, Bass und Schlagzeug, oft gibt es aber einen ziemlich kompromisslosen Mix aus allem.

Die ersten, im Mai und Juli dieses Jahres veröffentlichten Songs „Vibekillah“ (Hier geht es zum Video) und „Bye Bye Irokesengang“ (Zum Video hier entlang) erreichten bis dato schon mal mehr als jeweils 100.000 Plays auf Spotify. Rund um den neuen Song „Soldatinnen und Soldaten“, der am morgigen Freitag, 11. September, veröffentlicht wird, gibt eine Medieninfo folgende Orientierung: „(…) zwischen Deichkind-Strophen und Rammstein-Refrain (…)“ und obendrauf fasst man den Track in etwas eigenwilliger Formulierung wie folgt zusammen: „Wenn Musikgeschmäcker an der Playlist kollidieren, ist es Zeit für eine Bombenfeier.“

Die erste EP von Bluthund soll aus fünf bis sechs Songs bestehen und im Herbst dieses Jahres erscheinen. Wer auf harte elektronische Tanzmusik und brachiale Gitarrenwucht und Gesang zwischen Rap und Post-Hardcore-Timbre steht, wird um Bluthund jetzt oder in naher Zukunft wohl kaum vorbeikommen.


Links:
www.facebook.com/bluthundofficial

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