The Toasters feiern ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum mit weltweiten Shows, auch in Deutschland.

Wichtiger Vertreter des U.S. Ska

The Toasters feiern ihren vierzigsten Geburtstag

22. Februar 2020, Von: Redaktion, Foto(s): Dominik Münsterkötter /Jubelschuppen

The Toasters gehören seit fast 40 Jahren zur Speerspitze des US-amerikanischen Ska. Gegründet 1981 in New York, waren sie maßgeblich daran beteiligt, dass es in den 90ern zu einer regelrechten „Ska-Explosion“ in ihrem Heimatland kam. Um ihr Bandjubiläum zu feiern gehen The Toaster unter dem Motto „4 Decades In Ska“ schon jetzt auf Welttournee.

Wenn man aus Anlass ihres Jubiläums auf die Geschichte der Toasters zurückblickt, ist diese eng mit dem Namen Robert „Bucket“ Hingley verbunden. Der britische Staatsbürger wanderte Ende der 70er in die USA aus und gründete 1981 The Toasters in New York. Beeinflusst wurde er von britischen Two-Tone Bands wie The Selecter, Madness oder The Beat, die Ende der 70er Genres wie New Wave, Punk Rock und Reggae mit Ska vermischten.

1983 veröffentlichten sie ihre erste Single „Beat Up“. In den nächsten Jahren folgten die ersten EPs, ehe sie 1987 schließlich ihr Debütalbum „Skaboom“ auf den Markt brachten. Trotz ihrer langen Karriere haben The Toasters bis heute insgesamt nur zehn Alben auf den Markt gebracht. Das bisher letzte stammt aus dem Jahr 2007 und trägt den Titel „One More Bullet“. Dies könnte auch mit den vielen Wechseln in der Bandbesetzung zusammenhängen. Von den Gründungsmitgliedern ist nur noch Robert Hingley übrig.

Das hält ihn aber nicht davon ab zusammen mit seinen Bandmitgliedern Tim Karns (Bass), Gilbert Covarrubias (Posaune), Dave Barry (Keyboards), Adam Birch (Posaune & Trompete), Nathan Koch (Saxophone) und Art Zamora (Schlagzeug) das Jubiläum der Band mit einer weltweiten Tour zu feiern. Und das nicht ohne Grund. So schrieb Heather Augustyn, die Autorin von „Ska: An Oral History“ in ihrem Buch aus dem Jahr 2010: „Meiner Meinung nach sind The Toasters für den Ska im  Amerika der 1980er und danach, was The Specials für den britischen Ska der späten 70er und frühen 80er, und The Skatalites für den Ska in Jamaica in den 60ern waren.“

Im weiteren Verlauf fügt sie hinzu: „The Toasters waren Innovatoren, Schöpfer, Gestalter der Musik, entwickelten sie in eine neue Richtung und mischten sie auf sehr amerikanische Weise mit den kulturellen Einflüssen, und das meine ich auf völlig komplementäre Weise.“

Wer nun neugierig ist, wie diese lobenden Worte der Autorin von The Toasters musikalisch umgesetzt werden, kann sich bald eines ihrer Konzerte anschauen. Die Ska-Formation kommt nämlich für neun Konzerte nach Deutschland. Die Tour beginnt am 14. April im Don`t Panic in Essen und führt sie unter anderem am 21. April ins Westwerk 141 nach Osnabrück, am 23. April ins Hamburger Monkeys und am 25. April in den Tower nach Bremen.

Karten für diese und alle restlichen Shows sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Mehr Informationen zur Tour der The Toasters gibt es über die Links in der Infobox.


Links:
www.thetoasters.band
www.facebook.com/TheToasters

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