Auf der Suche nach sich selbst: Chris Farren veröffentlicht „Search 4 Me“.

Mit Musik zu mehr Selbstakzeptanz

Chris Farren stellt „Search 4 Me“ vor

17. August 2019, Von: Redaktion, Foto(s): Erica Lauren

2016 veröffentlichte der US-amerikanische Musiker Chris Farren sein Debütalbum „Can’t Die“, das sich um die großen Themen wie gescheiterte Beziehungen, Liebe, soziale Angst und schwere Depressionen drehte. Und auch sein zweites Album „Born Hot“, das bereits in den Startlöchern steht, dreht sich um ein wichtiges Thema und zwar die Selbstakzeptanz. Der erste Vorbote des Albums heißt passend dazu auch „Search 4 Me“. Der Song, der ein bisschen an 80er Jahre Pop erinnert, soll die Hörer zu mehr Selbstakzeptanz anregen.

Generell scheint der aus Los Angeles stammende Chris Farren ein Faible für die großen Themen zu haben. Drehte sich bei seinen ersten Alben noch alles um die düsteren Zeiten des Lebens, stellt er sich jetzt die Frage, wie man besser zu seinem eigentlichen Ich finden kann. Der Schlüssel dazu ist für ihn klar die Musik und vor allem auch seine Texte, wie in der offiziellen Pressemitteilung verrät:

„In meinen Texten geht es oft um Selbstfindung, die auf Selbsthass abzielen und das setze ich gerne einer Ästhetik gegenüber, die genau das Gegenteil ist. Es ist ein Abwehrmechanismus, weil es mir peinlich ist, so deutlich über meine Gefühle zu sprechen, aber gleichzeitig finde ich es auch einfach lustig, so viel "Selbstvertrauen" zu haben."

Der Gegensatz zwischen dem Text und der Musik wird auch in seinem Song „Search 4 Me“ deutlich. Obwohl er von der Selbstfindung und dem Tod seiner Katze handelt wirkt die Musik fröhlich und regt sogar zum Mitsingen an. Und auch das Video, das von Clay Tatum inszeniert und produziert wurde macht eher einen lustigen, als düsteren Eindruck.

Doch egal wie man seine Musik, Texte und Videos betrachtet, Chris Farren geht es immer um ein bestimmtes Ziel: „Ich möchte, dass sich die Leute gut fühlen, als wären sie verstanden oder weniger allein, denn genau das tut die Musik, die ich liebe auch für mich. Ich möchte, dass die Leute meine Musik hören und denken "Oh, gut, ich bin nicht der Einzige, der sich so fühlt.“

Dieses Ergebnis will er auch wieder mit seinem Album „Born Hot“ erreichen, das 11. Oktober auf den Markt kommt. Unterstützt wird er dabei unter anderem von seinem langjährigen Freund Jeff Rosenstock, mit dem Chris Farren auch das Indie-Rock Projekt Antarctico Vespucci ins Leben gerufen hat. Ein weiterer Gast ist die Against Me! Sängerin Laura Jane Grace.

Mehr Informationen zu Chris Farren gibt es über die Links in der Infobox.


Links:
www.chrisfarren.com
www.facebook.com/chrisfarren

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