Wir sprachen mit Frontmann Zaher Zorgati über die Musikszene in Tunesien und die Arbeit an ihrem neuesten Album "Shehili".

Multikulti und 3000 Jahre Geschichte

Wir sprachen mit Zaher Zorgati von Myrath

13. Mai 2019, Von: Sabrina Kleinertz, Foto(s): Nidhal Marzouk

Das Heimatland der fünfköpfigen Progressive-Metal-Band Myrath ist eine wahre Schatzkiste der Inspirationen, aber gleichzeitig auch eine musikalische Herausforderung. So hält Tunesien nicht nur eine mehr als 3000 Jahre zurückreichende Geschichte bereit, sondern zeichnet sich auch durch einen multikulturellen Mix aus, der Einflüsse aus ganz Afrika, aber auch dem Nahem Osten und Europa vereint. Wir unterhielten uns mit Myrath-Frontmann Zaher Zorgati über diese Herausforderung im Interview.

„Hier in Tunesien gibt es keine konkrete Plattform für Metal-Musik“, erklärt der Sänger die Situation, „Myrath mit inbegriffen kommt man vielleicht auf drei Bands.“ Warum es das Genre im nordafrikanischen Land schwer hat und wie Zorgati und seine Bandkollegen versuchen, dagegen etwas zu tun, das verriet er uns im Gespräch. Außerdem erfuhren wir, warum die Band bisher ausschließlich in Englisch statt in ihrer Muttersprache sang. 

Wie das Smartphone und ein Hotelzimmer bei der Produktion des aktuellen Albums „Shehili“ geholfen haben, das verriet uns der Sänger lachend und macht klar: „Für mich und all meine Bandkollegen ist das Arbeiten mit der Musik etwas, dass uns sehr bescheiden macht. Wir schreien nicht: Wir sind die Rockstars!“

Das komplette Interview ist wie gewohnt in unserer Rubrik „Menschen und Hintergründe“ zu finden.

Direkt zu "Menschen und Hintergründe": Bitte hier klicken 


Links:
www.myrath.com/

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