Wesentlicher rauer und härter als dieses Bandfoto-Szenario ist das neue Album der US-Indie/Alternative-Noise-Punk-Rock-Post-Hardcore-Band Cloud Nothings.

Kurz, schnell und hart

Cloud Nothings stellen „Last Building Burning“ vor

03. Oktober 2018, Von: Redaktion, Foto(s): Daniel Topete

Das Indie/Alternative-Punk-Rock-Post-Hardcore-Noise-Quartett Cloud Nothings steht kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Last Building Burning”. In nur wenigen Tagen wurden die acht Songs eingespielt. Die Band um Sänger und Gitarrist Dylan Baldi setzt auf der neuen Platte verstärkt auf eine raue Härte. Außerdem fasst man sich nicht nur hart sondern auch kurz. Nach etwas mehr als einer halben Stunde, die es allerdings in sich hat, ist es mit „Last Building Burning“ auch schon wieder vorbei. Im kommenden Februar spielen Cloud Nothings im Verlauf einer kurzen Tour auch drei Konzerte in Deutschland. Im Norden des Landes ist die Band im Knust in Hamburg zu sehen und zu hören.

Es gebe momentan nicht ganz so viele Rockbands, die das machen, was wir gerade tun, deshalb habe er das neue Album geschrieben, wird Cloud-Nothings-Frontmann Dylan Baldi zitiert. Viele Bands würden gut klingen, aber es fehle oft die Härte, die er möge, fügt Baldi an. „Last Building Burning“ lebt offensichtlich von einer gewissen Spontanität, scheint aus dem Bauch zu kommen. Hart, leidenschaftlich, bissig und mit viel Energie.

Das zeigen schon die ersten der insgesamt acht Songs, die sich über rund 35 Minuten erstrecken und in nur acht Tagen zusammen mit Produzent Randall Dunn im Sonic Ranch Studio in Texas aufgenommen wurden. „Capturing the energy of the moment“ scheint das Motto der Herangehensweise der Musiker an ihr neues Werk zu sein.

Kenner setzen „Last Building Burning“ als Gegenstück zu dem im letzten Jahr erschienenen Vorgänger-Album „Life Without Sound“, das als harmonischer beschrieben wird. Die rohe Energie der Songs des neuen Albums mit ihren bissigen Noise-Attacken käme dem sehr nahe, was die Band bei ihren Live-Shows auszeichne, beschreibt es eine Medieninformation.

Mindestens auch zwei prominente Fans

Cloud Nothings stammen aus Cleveland im US-Bundesstaat Ohio. Um 2010 wurde das Label Carpark Records auf einige Lo-Fi-Produktionen von Gitarrist, Songschreiber und Sänger Dylan Baldi aufmerksam und veröffentlichte ein Album. Den Durchbruch im Bandkontext hatten Cloud Nothings schließlich im Jahr 2012 mit ihrem Album „Attack On Memory“.

Die Band hat auch prominente Fans, wie etwa Jim Adkins und Tom Linton von der Emo-Pop-Rock-Band Jimmy Eat World, die Cloud Nothings zu den spannenden und coolen Bands der jüngeren Vergangenheit zählt, wie sie Ende Mai dieses Jahres im Rockszene.de-Video-Interview in Hannover auf Nachfrage verrieten. (Dieses Interview findet man hier).

Cloud Nothings werden Anfang Februar einige wenige Club-Shows in Deutschland spielen: Am 4.Februar 2019 im Luxor in Köln, am 7.Februar 2019 im Knust in Hamburg und am 8.Februar 2019 im Musik & Frieden in Berlin.

Das Album „Last Building Burning“ soll ab dem 19.Oktober 2018 im Handel erhältlich sein.


Links:
www.cloudnothings.com
www.facebook.com/cloudnothings

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